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Jan 03

„BETTER WATCH OUT“ (2016) Review

Etwas zu spät für Weihnachten bin ich auf Netflix über diesen kleinen Film gestolpert, der euch vielleicht trotzdem die Winterwochen versüßt. „Better watch out“ ist ein kleiner Christmas-Horrorfilm, der das eine oder andere Slasher-Klischee auf links dreht und definitiv zu überraschen weiß, ohne übertrieben zu wirken. Hier die kleine Handlungszusammenfassung:

better-watch-outEs ist der Abend vor Weihnachten an dem die Eltern des 12-jährigen Luke auf eine Party gehen. Auf Luke aufpassen soll Ashley, eine hübsche Teenagerin für die der Junge schon lange schwärmt. Lukes Kumpel Garrett räumt ihm jedoch nur geringe Chancen für seine romantischen Ambitionen bei der Babysitterin ein. Gerade dann als Luke und Ashley allein sind und der 12-jährige versucht das einige Jahre ältere Mädchen zu umgarnen, wirkt es so, als würde sich jemand ums Haus schleichen. Ein maskierter und bewaffneter Eindringling beginnt die beiden zu terrorisieren und macht klar, dass jeder der das Haus verlässt sterben wird.

 

Mehr will ich dann auch nicht über den Film erzählen und auch ihr solltet möglichst ohne Vorwissen an den Streifen gehen, da die Wirkung des Films stark von seinen kleinen Twists abhängt. Die Story vom Babysitter-Schlächter abzuwandeln hatte ja bereits beim Netflix-Film „The Babysitter“ eigentlich recht unterhaltsam funktioniert, „Better Watch Out“ hingegen geht einen völlig anderen Weg und benötigt zudem keine überzogenen stilistische Entscheidungen um zu funktionieren. Es gibt ein paar, gewollte „Kevin allein zu Haus“-Referenzen, die sich jedoch sehr homogen in den Film einfügen. „Better Watch Out“ hatte ein winziges Budget von gerade mal 2 Millionen US-Dollar, wurde in Australien gedreht und ist der zweite Film von Chris Peckover. Der ganze Film ist darum etwas minimalistisch. Der Cast besteht nur aus einer Hand voll Leuten und fast der komplette Film spielt sich in den Wänden von Lukes zuhause ab. Dies alles ist jedoch zugunsten des Streifens, vor allem, weil die Jungschauspieler eine grandiose Arbeit leisten und die manigfaltigen Emotionen super rüber bringen.

Da es leider keinen Trailer gibt, der nicht eine Menge des Films verrät, gibt es an dieser Stelle nur einen kleinen Clip aus dem Film.

 

daumen-hoch-doppel

Mein Fazit: Zwei Daumen hoch!

„Better Watch Out“ bietet einen kleveren Twist für das Slasher- und Home-Invasion-Genre und schafft es durchgehend spannend und unvorhersehbar zu bleiben. Eine warme Empfehlung an alle, die immer noch in der Stimmung für Feiertags-Horrorstreifen sind.