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Dez 19

„DAS SIEBTE ZEICHEN“ (1988) Review

Neulich stolperte ich auf Netflix über einen Film von dem ich zuvor noch nie gehört hatte. „Das siebte Zeichen“ behandelt aber mit der biblischen Apokalypse ein interessantes Thema und da der Film aus den Achtzigern stammt und mit Demi Moore, Michael Biehn und Jürgen Prochnow eine coole Besetzung hat musste ich mir die Sache doch mal zu Gemüte führen. Sehen wir doch kurz mal auf die Handlung:

das-siebte-zeichen-1988Tote Fische vor Haiti und eine gefriergetrocknetes Wüstendorf im Nahen Osten. Seltsame Naturkatastrophen gesellen sich zu Krieg, Hunger, Armut und dem allgemeinen Verfall der Gesellschaft. Der Vatikan befürchtet darum den Weltuntergang und schickt einen ihrer Priester los um dies zu Untersuchen. Während dessen suchen die schwangere Abby und ihr Mann Russell einen Untermieter – der findet sich auch schnell in dem rätselhaften David. Doch hat David etwas mit der herannahenden Apokalypse zu tun?

„Das siebte Zeichen“ zeigt das heranziehen der biblischen Apokalypse nach der Offenbarung des Johannes. Dabei hüllt sich der Film in ein Mystery-Gewand. Wer ist dieser David? Welche Plagen werden beim Brechen des nächsten Siegel entfesselt und was hat dies alles mit Abbys Schwangerschaft zu tun? Es wird sich bemüht dies alles etwas kryptisch zu gestalten während man gemeinsam mit Demi Moores Abby Stück für Stück das Puzzle zusammensetzt. Während dieser Film einen weder direkt gruselt und auch in anderen Belangen keine neuen Maßstäbe setzt. So ist doch die Atmosphäre des bevorstehenden Untergangs schön inszeniert. Auch Prochnow der hier wieder diese kühle, Unantastbarkeit zeigt, wie z.B. in „Die Mächte des Wahnsinns“ oder „Dune“ passt fantastisch in den Film.

Mein Fazit: 6,5 von 10 biblischen Zeichen

Man kann den Film vorwerfen, dass es manchmal wirkt als würde man einfach eine Liste von Plagen und dergleichen abarbeiten um zum Titel gebenden siebten Zeichen zu kommen. Aber für den kleinen Mystery-Happen zwischendurch ist „Das siebte Zeichen“ ein netter Zeitvertreib.