«

»

Nov 21

King Kong, massig Aliens, Bully und Cyborgs – Meine Meinung zu aktuellen Trailern

Langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu und es wird Zeit, dass man sich mal schlau macht, was nächstes Jahr alles so im Kino läuft – Irgend eine Ablenkung zur tristen Realität muss ja sein. Was haltet ihr davon, wenn wir uns ein paar aktuelle Trailer ansehen und ich gebe meinen Senf dazu? In Ordnung? Legen wir mit der deutschen Produktion los:

 

 


Nachdem er einzelne Filme für seine Figuren gedreht hat, überrascht uns Michael Herbig nun mit einem kompletten Bullyparadefilm. Die Crew von Traumschiff Surprise, Winnetou und Old Shatterhand, Sissi und alle möglichen anderen sind dabei. Doch der Haken bei der Sache ist, dass der Streifen wohl über eine Dekade zu spät kommt. Die Bullyparade lief von 1997 bis 2002 (Ja, ich bin auch schockiert wie lange das schon her ist) und nun zum 20. Jubiläum kommt voller Spielfilm. Ich hoffe das beste, aber richtig interessiert bin ich eigentlich nicht. Ich hab diesen Trailer hauptsächlich hier mit rein gepackt, weil ich so überrascht bin, dass Bully nochmal einen Spielfilm basierend auf seiner Sketchcomedy dreht.

 

 


King Kong is back baby! Also gut, ich fand den Trailer zur ComicCon etwas ansprechender, aber dieser hier bietet auch einige klasse Szenen. Erstmal die Monster: Der riesige Hirsch sieht cool aus. Das Design für den „Schädelkriecher“ hätte etwas origineller sein können, aber gut. Die Bilder und Einstellungen sehen fantastisch aus. Kong, der sich im Sonnenuntergang vor den Helicoptern erhebt oder sich im Feuer windet – herrlich. Regisseur Jordan Vogt-Roberts schafft es die riesigen Wesen majestätisch wirken zu lassen. Weniger toll fand ich die etwas gezwungen wirkenden Humor von John C. Reilly. Wobei seine Szene mit Wakizashi-Schwert nice war. Ich hoffe der Streifen wird seinen Trailern gerecht.

 

 


Valerian und die Stadt der tausend Planeten ist die Verfilmung einer französischen Sience-Fiction-Comicreihe die in den Sechzigern entstand. Produktion, Drehbuch und Regie übernahm Luc Besson, der den Comic schon seit Jahren auf die Leinwand bringen will. Mit den CGI-Effekten von Heute ist nun endlich eine möglichst originalgetreue Umsetzung möglich, wie sie Besson anstrebt. Mir hat der Trailer gut gefallen. Valerian scheint eine fantastische, ungezügelte Sci-Fi-Welt zu zeigen, voller illustrer und kunterbunten Gestalten. Allein das Setting begeistert mich. Auf jeden Fall ein Film, den ich im Auge behalten werde.

 

 


Ryan Reynolds, Jake Gyllenhall und Rebecca Ferguson (jedermanns Liebling im letzen Mission: Impossible) sind zusammen auf der ISS und haben es mit einem lebensgefährlichen, außerirdischen Organismus zu tun. Mich hat der Trailer extrem stark an den steinalten Trailer zum ersten Alien Film erinnert (seht selbst). Ich bezweifle, dass das Zufall war. Das Konzept gefällt mir und ich hoffe, dass wir im Film ein schön ekelhaftes Monster als „Das Ding aus einer anderen Welt“ zu sehen bekommen. Ich bin bei dem Film mit an Bord.

 

 


Einige von euch wissen vielleicht, dass ich großer Fan von japanischen Filmen bin. Und wenn ich japansiche Filme meine, dann sind Animes ganz vorn mit dabei. Ghost in the Shell von 1995 ist zurecht einer der bekanntesten Animes. Die Story ist philosophische Sci-Fi vom allerfeinsten, die Musik lässt Gänsehaut aufkommen und die Animation ist auf dem höchsten Level. Ich liebe diesen Streifen einfach. Darum hielt sich meine Begeisterung in Grenzen, als ich erfuhr, dass der Regisseur hinter „Snow White and the Huntsman“ ein Remake von Ghost in the Shell dreht mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle. Nicht das ich etwas gegen ScarJo hätte, doch irgendwie war mir nicht wohl bei dem Gedanken, dass Hollywood sich wieder an asiatischen Klassikern vergreift. Die Erinnerungen an die amerikanischen Versionen von Godzilla und Dragon Ball sind immer noch schmerzhaft. Doch, verdammt noch mal, ich muss sagen, dass ich diesen Trailer verdammt gut finde. Was ich bisher von dem Film gesehen habe finde ich richtig, richtig gut. Die Szenen mit Major (Johansson) im hautengen thermooptischen Tarnanzug sind 1:1 wie im Original. Die Settings, die Effekte, die Musik, alles! Wow. Und wie es aussieht wird das Remake auch mit der legendären „shelling“ Szene wie der Anime beginnen – zu der gleichen Musik. (Hier ein Link)
Trotz der vielen Gemeinsamkeiten mit dem Originalfilm will man eine etwas andere Story erzählen, die mehr Inspiration aus einen der Ghost in the Shell Serien schöpft. Ich muss sagen, dass ich unglaublich gespannt bin auf diesen Film – Wohl der, den ich am meisten herbeisehne. Vielleicht werde ich mich danach darüber aufregen, da Ghost in the Shell 2017 dann doch nur zu Hollywoodeinheitsbrei verkocht wurde, aber immerhin ist Takeshi Kitano mit dabei.

1 Ping

  1. „GHOST IN THE SHELL“ (2017) Review » Degl-Toons

    […] zu sein hat mich der Hype um das Remake mit Scarlett Johansson schon etwas gepackt, als ich den Trailer sah. Nun, nachdem ich die letzten Wochen im Urlaub war, habe ich endlich Zeit gefunden ins Kino zu […]

Kommentare sind deaktiviert.