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Aug 14

Kinoreview “The Dark Knight Rises”

Es ist soweit! Willkommen bei meiner BAT-WEEK! Der dunkle Ritter ist zurück und ich widme ihm diese Woche meine totale Aufmerksamkeit! Fangen wir mit meiner Review zum aktuellen Film an. Denn der inzwischen zum Kultregiesseur avancierte Christopher Nolan schickt seinen Batman in die letzte Runde und beendet damit seine Trilogie! Kann der finale Teil der Saga vielleicht sogar den fulminanten zweiten Teil “The Dark Knight” toppen? Kommen wir erstmal zu Story:
Der Film beginnt 8 Jahre, nach den Ereignissen aus “The Dark Knight”. Bruce Wayne lebt zurückgezogen in seinem Anwesen, trauert um seine Rachel und hat die Fledermausmaske seither nichtmehr aufgesetzt. Das musste er auch garnicht, denn dank des “Harvey Dent Gesetztes” sitzten alle bösen Jungs bereits hinter schwedische Gardinen. Die Cops wiegen sich in Sicherheit und genießen die Ruhe. Aber dies ist nur die Ruhe vor dem Sturm, da ist sich Commissioner Gordon sicher! Und wie recht er hat, denn der unheimliche Söldner Bane plant grausiges für die Stadt Gotham! Doch zuvor werden noch drei neue Charaktäre vorgestellt: Der junge und smarte Polizist John Blake, sozusagen ein “Nachwuchs-Gordon”, Selina Kyle, die charmante Katzendiebin, die jedoch kein einziges mal “Catwoman” genannt wird und Miranda Tate, eine Geschäftsfrau, der anscheinend nicht nur die Umwelt, sondern auch Bruce Wayne am Herzen liegt! Nachdem alle Schienen für die zig Handlungsstränge gelegt sind muss Bruce nun seinen Cape rauskramen, seine Stimme 5 Oktaven tiefer stellen und als Batman wieder in Erscheinung treten, denn es droht Gefahr. Es stellt sich herraus, dass Bane zu der “Liga der Schatten” gehört, die Vereinigung, die in “Batman Begins” Bruce ausgebildet hat und versuchte Gotham zu zerstören! Als dann der maskierte Muskelberg die ganze Stadt abriegelt und zur Geisel nimmt, geht Batman eine instabile Allianz mit Catwoman ein, Wayne Industries geht Bankrott und John Blake versucht mithilfe des angeschlagenen Commissioners das Schlimmste zu verhindern.
Nolan hat einen gewaltigen Film gedreht, der zwar fast drei Stunden dauert, aber nie langweilig ist. Allerdings verfranst er sich zustark in seinen zahlreichen Handlungssträngen. Die ganzen Nebenhandlungen sind zwar allesamt gut, aber jede Minute die für die Einführung neuer Charaktäre benutzt wird geht von der Zeit die wir Batman sehen ab. Der dunkle Rächer taucht in seinem eigenen Film nämlich nur sporadisch auf und um ehrlich zu sein nehmen ihn die anderen Charaktäre viel von seiner Arbeit ab, so dass dem Film der Titelheld schon fast zu arg abgeht. Bane wirkt zwar anfangs bedrohlich, aber ihm fehlt irgendwie der facettenreichtum, der einen guten Schurken ausmacht, zudem ist seine Synchronstimme total lächerlich. Die eigentlichen Stars des Films sind anscheinend die Neulinge John Blake und Selina Kyle! Viele Sachen, die bei dem Streifen eigentlich in den Aufgabenbereich der Fledermaus oder des Commissioners gehören werden von den beiden erledigt. Mir viel auch auf, dass die zwei sich viel mehr verhalten wie Figuren aus einer “normalen” Comicverfilmung und nicht wie die realistischen Protagonisten, die sich sonst in Nolans düsteren Gotham rumtreiben. Irgendwie fühlt es sich komisch an, denn dies sollte ja das Finale der Saga sein, es kommt mir aber eher vor wie eine Überleitung zu einem vierten Film. Nolan vergisst anscheinend einiges: Ein hammermäßiges Finale, das einen Schlussstrich zieht, dass er bereits genügend guter Charaktäre an Bord hat, seinem Bösewicht einem tieferen Charakter zu verpassen und letztendlich Batman! Er kommt kaum vor und seine größte Herrausforderung in seinem Finalen Abenteuer ist aus einem Loch rauszuklettern. Hier der Trailer:

 

Mein Fazit:
6,5 von 10 Bathubschraubern
Christopher Nolan hat es zwar geschafft wieder einen guten Batmanfilm zu machen und er hat mit Anne Hathaway eine der besten Catwomen gecastet, aber der Film ist entweder zu lang und schlägt sich mit zu vielen Kleinigkeitem herum, oder zu kurz, so dass er nicht die volle Bandbreite der Handlung hineinpacken konnte! Der Film scheitert daran, dass er ein Finale sein soll, aber “nur” ein weiterer Teil der Reihe ist, dessen Ende nach einer Fortsetzung schreit, die aber nicht kommen wird.

2 Pings

  1. „BATMAN V SUPERMAN: DAWN OF JUSTICE“ Review » Degl-Toons

    […] Alfred. Die Charakterisierung von Bruce Wayne ist toll und gefällt mir stellenweise besser als bei Nolans Dark Knight Trilogie. Affleck macht seinen Job super. Doch unabhängig von seiner Performance gibt es auch bei Batman […]

  2. “INTERSTELLAR” Review » Degl-Toons

    […] nach seinen Erfolgen mit der Dark Knight Trilogie und Inception ist aus Regisseur Christopher Nolan ein richtiger Star geworden, der sowohl die […]

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