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Dez 28

Meine Version von “STAR WARS: DIE LETZTEN JEDI”

Vor zwei Jahren, als „Das Erwachen der Macht“ in den Kinos lief habe ich kurz nachdem ich meine Review schrieb einen Artikel darüber verfasst, was ich anders gemacht hätte, wenn ich an J. J. Abrams Position gewesen wäre. Und ich kann nicht widerstehen einen ähnlichen Artikel über „Die letzten Jedi“ zu schreiben. Dies beinhaltet natürlich Spoiler für den kompletten Film. Da in „Die letzten Jedi“ von Autor und Regisseur Rian Johnson viel mehr geschieht und ich vieles anders machen würde (vermutlich ca. 50% des ganzen Films) könnt ihr euch schon mal auf eine längere Lektüre einstellen.

Bevor ich mich aber im Detail über den Film hermache muss ich erst mal etwas grundsätzliches loswerden, was mach an dem Film, bzw. an der vielen positiven Presse über ihn stört. „Das Erwachen der Macht“ wurde von eigentlich jedem, mir eingeschlossen, dafür bemäkelt, dass er im Grunde nur eine Nacherzählung des ersten Star Wars Films war. Nun wird „Die letzten Jedi“ gelobt, etwas neues auszuprobieren und nicht nur „Das Imperium schlägt zurück“ nachzuäffen. Und hier muss ich widersprechen. Klar, es ist nicht ganz so offensichtlich wie in Episode 7, aber ein Großteil der Rahmenhandlung und sogar viele einzelne Szenen sind Zitate aus „Das Imperium schlägt zurück“, gewürzt mit einigen Elementen aus „Die Rückkehr der Jediritter“. „Die letzten Jedi“ nimmt die Eröffnungsschlacht aus „Das Imperium schlägt zurück“ und setzt sie ans Ende, es nimmt die Szenen mit Luke, Vader und dem Imperator aus „Rückkehr der Jediritter“ und setzt sie in die Mitte des Films mit Rey, Kylo und Snoke. Was passiert noch im Film? Die Hauptfigur wird von einem alten Lehrer auf einem abgelegenen Planeten in den Wegen der Macht unterwiesen, während die Nebenfiguren versuchen den übermächtigen Bösewichten zu entkommen. Die Nebenfiguren können diesen aber nicht mit dem Hyperaumantrieb entfliehen. Die Nebenfiguren treffen eine zwiespältige Figur von der sie meinen, sie hilft ihnen, aber diese verrät die Helden dann und liefert sie den Bösewichten aus. Die Hauptfigur will ihren Freunden aus der Patsche helfen und zieht gegen den Willen ihres Meisters los um sich den Antagonisten zu stellen, der der ehemalige Schüler des Mentors war. Wir haben sogar eine Szene in der der Protagonist in einen „von der dunklen Seite der Macht“ besetzten Ort geht, dort eine traumartige Erfahrung macht an dessen Ende er sein eigenes Gesicht sieht. Was die Rahmenhandlung angeht ist „Die letzten Jedi“ also nicht wirklich so „innovativ“ und „anders“ wie er gerne hingestellt wird. Rian Johnson bedient sich ausgiebig am „Star Wars Szenenbaukasten“ um seine Geschichte zu erzählen. Ich werde das in meinem Artikel hier auch nicht komplett umstülpen – nur als „Skriptdoktor“ die Geschichte so hinbiegen, dass sie mir besser gefallen würde. Trotzdem eine weit umfassendere Aufgabe als ich ursprünglich gemeint habe.

Aber nun zu meiner Version von “STAR WARS: DIE LETZTEN JEDI”:

meine-version-von-die-letzten-jediAnders als es im eigentlichen Film war, der direkt an seinen Vorgänger anschließt hätte ich etwas Zeit zwischen den Filmen verstreichen lassen. Der Widerstand würde bereits seit ein paar Wochen auf der Flucht vor der ersten Ordnung sein und die gesamte Flotte wäre um einiges angespannter. Dies ist bereits der dritte Stützpunkt den sie aufgeben müssen, als die erste Ordnung wieder vor der Tür steht und sich Poe Dameron alleine in seinem X-Wing dem riesigen Dreadnought stellt. Bei mir würde sein „Telefonstreich“ deutlich kürzer und weniger peinlich für Hux ausfallen. Poe schafft es viele der Geschütze des Dreadnought auszuschalten und die Widerstandsbomber greifen an. Wie im Film ist Leia mit dem stürmischen Verhalten von Poe unzufrieden und der Angriff ist gegen ihren Befehl. Bei mir würde man aber sehen wieso. General Hux würde siegessicher grinsen und anordnen, dass seine Sternenzerstörer sich so positionieren, dass sie der Bomber- und Jägerstaffel des Widerstandes den Rückweg zum Rest ihrer Flotte abschneiden würden. Wie im eigentlichen Film würde der Widerstand ordentlich aufgerieben, aber der letzte Bomber würde den Dreadnought treffen. Ich hätte das riesige Schiff nicht komplett in die Luft gehen lassen, aber schwer beschädigt und manövrierunfähig im Raum hängen lassen. Poe und der kleine Rest seines Geschwaders schaffen es an der Blockade der ersten Ordnung vorbei, aber trotz des großen Schadens am Dreadnaught wären ihre Verluste kritisch.
Wie ihr an dieser Anfangsszene merkt versuche ich Poes Charakterentwicklung zu erhalten, aber ich will Hux in einem anderen Licht zeigen. Hux soll zwar am Ende ebenfalls vom großen Anführer Snoke runtergebuttert werden, aber Hux soll einen gewissen Nutzen haben. Meiner Meinung nach, sollte Hux ein militärisches Genie sein. Darum hat er auch, trotz seines anscheinend jungen alters bereits eine so hohe Position innerhalb der ersten Ordnung. Nur durch Glück haben die Rebellen den Dreadnaught so schwer beschädigen können. Der eingefügte zeitliche Abstand zu „Das Erwachen der Macht“ soll dabei helfen die Lage der Rebellen verzweifelter zu zeichnen und das Zeitgefühl der Zuschauer zu zerstreuen, damit Reys Aufenthalt bei Luke nicht so kurz wirkt. Der sehr oft unpassende und übertriebene Humor würde bei mir der Schere zum Opfer fallen. Es geht weiter, Finn wacht auf der Krankenstation auf, trifft Poe und fragt wo Rey ist.

Wir finden uns, wie im regulären Film auf Ahch-To, dem Rückzugsort von Luke Skywalker wieder. Rey reicht ihm das alte Lichtschwert seines Vaters, das Luke zu Boden wirft und zornig hinfortschreitet – nein, er wirft es nicht salopp über die Schulter, sondern einfach auf den Boden. Ansonsten kann man die ersten Szenen mit Luke und Rey relativ unverändert beibehalten. Luke weigert sich Rey auszubilden oder ihr zu helfen und sie läuft ihm hinterher. Man sieht einiges von Lukes Alltag, doch die „Melkszene“ würde ich nicht ganz so strange gestalten. Luke würde sich dann letzten Endes von R2D2s „billigen Trick“ davon überzeugen lassen Rey doch auszubilden. Was ich allerdings noch anders machen würde wäre, anstatt einer Szene in der Chewbacca es nicht übers Herz bringt Porgs zu essen, eine gemeinsame Szene mit Chewie und Luke einzubauen. Beide sitzen nachts am Feuer und unterhalten sich in gedeckter Stimmung über Han und Kylo. Viel von der Unterhaltung bekommt man allerdings nicht mit, da man es aus Reys Perspektive sieht, die die beiden aus größerer Entfernung beobachtet. Und Lukes X-Wing würde noch intakt in einer Höhle rumstehen. Rey würde Luke darauf ansprechen, aber Luke würde ihr sagen, dass er nie wieder in dieses Ding steigt.

Zurück zu den Rebellen die mit einem Hyperraumsprung der ersten Ordnung vorläufig entkommen sind. Poe wird wegen seiner Befehlsverweigerung von Leia zurechtgewiesen und degradiert. Kurz darauf taucht die erste Ordnung wieder auf und ab hier werde ich großzügig umschreiben! Die Tie-Fighter und X-Wings liefern sich ein kleines Scharmützel ab und die Rebellenflotte versucht zwischen ihnen und den Sternenzerstörern Abstand zu halten, vorallem da sich das gigantische Flaggschiff der ersten Ordnung, die Supremacy, die vom obersten Anführer Snoke persönlich befehligt wird, nun an der Jagd beteiligt. Kylo Ren, der sich in seinen eigenen Tie-Fighter im Luftkampf befindet sich im Angriffsflug auf die Brücke der Raddus, dem größten Raumschiff der Widerstandsflotte. Seine Mutter, General Organa befindet sich genau dort. Kylo will schießen, aber im letzten Moment zögert er und überlegt es sich anders. Dies stimmt erst mal mit dem eigentlichen Film überein, bei mir würden jedoch nicht Jäger der ersten Ordnung die Brücke der Raddus zerschießen, sondern Poe Dameron, der gerade in einem waghalsigen Manöver versucht Kylo Ren abzuknallen – dieser kann jedoch geschickt ausweichen und Poes Torpedos verursachen das fatale Unglück, bei dem ein Großteil der Führungsriege des Widerstandes umkommt. Leia Organa wird ins Weltall gesaugt. An einer offenen Luftschleuse stehen Finn, einige Rebellensoldaten, Vizeadmiral Holdo und Admiral Ackbar der gerade aus dem Vakuum des Weltraums gezogen wird (ja, Ackbar überlebt bei mir, ich habe mit ihm noch was vor). Sie versuchen ein Seil zur erstickenden Leia zu werfen, aber schaffen es nicht die erstickende zu erreichen. Mit einer Geste ihrer Hand zieht Leia aber das Seil mit der Macht zu sich heran, hält sich daran fest und wird ins rettende Innere der Raddus gezogen. Dies zeigt, dass Leia die Macht besitzt und einsetzten kann, erspart uns aber die eher lächerlich aussehende Schwebeszene mit Leia. Der Widerstand versteht, dass sie irgendwie auch durch den Hyperraum von der ersten Ordnung geortet werden können, aber es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als mit einen weiteren Lichtgeschwindigkeitssprung zu entwischen.

Ich werde euch nun erklären wieso dies alles etwas anders abläuft und was ich hier geplant hätte: Erstmal würde Poe noch einen Dämpfer bekommen, seine waghalsigen Aktionen haben den Widerstand jetzt in den Reihen der Soldaten und in der Führungsetage geschadet, sowie Leia in ein Koma versetzt und Ackbar lässt ihn dafür in eine Zelle setzten. Generell würde in meiner Fassung viel von dem was Laura Derns Figur macht eine Kollaboration zwischen ihr und Ackbar sein – von mir aus kann Holdo auch über Ackbar in der Rangordnung stehen, aber Ackbar bleibt. Ackbar ist cool, aber er – und so ziemlich alle anderen Nichtmenschlichen Figuren, werden in „The Last Jedi“ vollkommen unterbenutzt. Generell ist es klug sich die Figuren etwas länger zu erhalten, die nicht zwingend an einen Schauspieler gebunden sind. Carrie Fisher ist tragischerweise gestorben und reißt nun, ein nur schwer zu stopfendes Loch ins Cast und die Erzählung. Peter Mayhew, der Chewbacca spielte und aus gesundheitlichen Gründen ausfällt wurde von einen neuen, jungen und sympathischen Schauspieler ersetzt und es gibt keinerlei Probleme damit. Das ist vielleicht etwas, dass die Produzenten bei Disney im Hinterkopf behalten sollten. Übrigens, den ganzen Quark mit einem Hyperraumortungssystem werde ich großflächig aus dem Film streichen. Eine solche Technologie würde jegliche Flucht in allen kommenden Star Wars Filmen unmöglich machen – damit hat sich Disney so was von in die Ecke geschrieben. Zudem streichen wir diese langatmige Verfolgungsjagd, bei der aus irgendwelchen der Erste Widerstand die Rebellenflotte nicht einholen, mit Jägern angreifen oder ihnen den Weg abschneiden kann. Das alles ist für mich zu wenig schlüssig. Der Widerstand entkommt mit dem Hyperraumantrieb, aber innerhalb von einigen Minuten tauchen die Schiffe von Snoke wieder auf. Momentan können sie immer wieder entwischen, aber irgendwann wird ihnen der Sprit ausgehen. Das erinnert zwar etwas an Battlestar Galactica, aber es ist auch unterhaltsamer. Natürlich geht der Widerstand von einem versteckten Peilsender auf oder an einen ihrer Schiffe aus. Dies führt A) zu misstrauen in der Besatzung, wegen der Holdo auch nicht all ihre Pläne offenbart und B) schafft es Raum für interessantere Konzepte als einen Casinobesuch, der zu nichts führt und der Erzählung des Films nur Schadet.

Bei der Gelegenheit lästere ich gleich mal in Stichpunkten über den ganzen Casinoplot und allen was Finn, Rose und BB-8 so treiben:
1. Es ist dämlich, dass Maz Kanata, die in irgend einer Actionszene steckt angerufen wird.
2. Es ist dämlich, dass ein Raumschiff von den Rebellen abhauen kann, ohne dass die erste Ordnung sofort jemanden hinterherschickt.
3. Es ist dämlich, dass Finn und Rose innerhalb von ein paar Stunden zu einen anderen Planeten fliegen, auf diesen Planeten eine bestimmte Person finden sollen und wieder rechtzeitig zurück sein sollen um die Flotte zu retten. Das ist eine Aufgabe für ein paar Tage und nicht eine Hand voll Stunden.
4. Es ist dämlich, dass das Casino wirkt wie eine Cantina-Bar-Szene, nur mit dem Charme der Prequeltrilogie.
5. Es ist dämlich, dass Finn und Rose ihren Codeknacker nicht bekommen, aber ZUFÄLLIG einen anderen ebenso fähigen Codeknacker treffen. WTF???
6. Es ist dämlich wie die Fluchtszene mit den Alienpferden aussieht. Alienpferde sind okay, aber die Umsetzung war grausig.
7. Es ist dämlich, dass Finn und Rose die armen, armen Pferde retten und dabei mords emotional werden, aber die Sklavenkinder einfach zurück lassen. WTF???
8. Es ist dämlich, dass Finn anscheinend auf jeder der stadt- oder planetengroßen Superwaffen der ersten Ordnung mal geputzt hat und sich darum überall auskennt wie in seiner Westentasche und zudem mit allen kritischen Systemen vertraut ist.
9. Es ist dämlich, dass BB-8 eine unaufhaltsame Kampfmaschine ist, die ohne Probleme mal einige Polizisten ausschaltet oder sogar in einem AT-ST in den Kampf zieht.
10. Es ist dämlich, dass Captain Phasma wieder so verheizt wird. Bevor ihr sie nur für zwei Minuten in den Film packt und dann wieder killt, lasst sie lieber gleich ganz aus dem Film. Man hätte sich ihre Rückkehr für den dritten Film aufsparen können, das wäre um einiges cleverer gewesen.
11. Es ist dämlich, dass Finn und Rose durch die Explosion von der Hinrichtung gerettet werden. Vor der Explosion stehen Phasma und dutzende Sturmtruppen um Finn und Rose, nach der Explosion sind sie alleine und Phasma kommt mit all ihren Soldaten scheinbar aus irgend einen anderen Raum zu ihnen hermarschiert. Sind Phasma und Co durch das halbe Raumschiff geschleudert worden, haben sich die Rüstung poliert, neu formiert und marschieren nun in Formation zu ihren beiden Gefangenen?
12. Warum greift die erste Ordnung den Rebellenstützpunkt mit dem großen Tor nicht aus dem Orbit an? Mir ist klar, dass man einfach einen Bodenangriff mit imperialen Gehern wie in „Das Imperium schlägt zurück“ haben wollte, aber dort gab es einen triftigen Grund wieso das Imperium mit Gehern angreifen musste – hier nicht.
13. Warum ist das riesige Geschützt nicht einfach an einen Sternenzerstörer montiert?
14. Es ist dämlich, das Rose Finn das Leben retten will, indem sie ihn wie ein Kamikazepilot mit voller Geschwindigkeit rammt.
15. Es ist dämlich, dass sie damit eigentlich den kompletten Widerstand, sich selbst und Finn eingeschlossen zum Tode verurteilt hätte, wenn nicht weitere Zufälle und Luke Skywalker die restlichen Rebellen gerettet hätten.

Ich glaube das reicht mit dem Gemotze über diesen miesen Nebenplot – der Artikel hier wird ohnehin schon viel zu lange. Jetzt kommen meine Ideen, was statt dessen passieren könnte:

In der Zeit zwischen den Sprüngen bieten sich reichlich Gelegenheiten für Interaktionen zwischen den Figuren. Eine Unterhaltung zwischen Ackbar und Holdo neben der im Koma liegenden Leia über die scheinbare Aussichtslosigkeit des Widerstandes könnte etwas heiß ersehnte Backstory zu Snoke und dem Aufstieg der ersten Ordnung liefern. Es würde schon viel helfen wenn Ackbar nur mal sagen würde: „Snoke, dieses Monster, das aus irgend einem Loch jenseits des Outer Rim kroch. Wir konnten nicht verhindern, dass er mit seiner immensen Macht und Reichtum begann Untergebene zu sammeln um die Scherben des Imperiums zusammenzuglauben. Ich werde nicht mitansehen wie er die gleiche Schreckensherrschaft wie der Imperator aufstellt. Noch können wir dies verhindern. Noch könnt ihr dies verhindern.“ Ich will keine breitgefächerte Erklärung von allem, aber ein paar Hinweise in diese Richtung wären nett. Unterdessen spricht Finn mit Poe, der in einer Zelle sitzt. Finn schlägt Poe vor ihn zu befreien, aber er rät davon ab. Das würde das Misstrauen unter den Rängen der Rebellen nur noch fördern. Sie unterhalten sich, wie man vor dem Widerstand entkommen könnte und wie sie trotz Hyperraumsprung trotzdem geortet werden können. Rose belauscht ihr Gespräch zufällig, bringt sich in das Gespräch ein und alle drei Freunden sich an. Zu einem späteren Zeipunkt besucht Holdo Poe um ihn mitzuteilen, dass es für ihn etwas zu tun gibt. Finn sagt, was immer es auch ist, er wird seinem Kumpel dabei helfen.

Kommen wir zwischendurch zurück zu Rey und Luke. Etwas, dass mir an ihrer Geschichte nicht passt sind die Rückblicke zum „Verrat“ von Luke Skywalker. Ich glaube nicht, dass der Kerl, der in Darth Vader noch das Gute gesehen hat und ihn bekehrte, nur für eine Sekunde mit dem gezückten Lichtschwert über seinem Neffen stehen würde um ihn abzustechen. Die einfache Lösung um diesen Konflikt zu wahren, aber nicht so unvorteilhaft für Luke zu gestalten liegt in der Originaltrilogie. Luke kann von seiner Beziehung und dem Verrat von Kylo genau so erzählen, wie es Obi Wan Kenobi mit seinen Geschichten über den jungen Annakin Skywalker und dessen Wandel zu Darth Vader tat. Wir müssen es nicht genau sehen was geschah – wenn Mark Hamill und später Adam Driver eine gute Performance abliefern könnte eine Erzählung von ihnen genau so spannend sein. Kylo spürte, dass Luke Angst vor seiner Macht hatte und er spürte, dass Luke ihn umbringen wollte. Etwas was er so interpretierte. Luke hatte Angst vor Kylo und er spürte, dass er sich der dunklen Seite hingab. Er fürchtete sich davor, dass er es nicht schaffen würde ihn zu bekehren und er fürchtete Kylo im Kampf töten zu müssen. Das würde mir mehr zusagen. Letztendlich, würde Rey (nach einem etwas ausgiebigeren Training) aufbrechen um sich Kylo zu stellen.

Die Rebellen haben einen umfassenden Scan ihrer Schiffshülle ausgeführt und haben eine Unregelmäßigkeit an der Panzerung der Raddus festgestellt. Es wird angenommen, dass es sich dabei um einen Peilsender handelt, der die erste Ordnung irgendwie angebracht hat. Poe und Finn befinden sich in Raumanzügen und wollen gerade aus einer Luftschleuse rausgehen, als Rose, ebenfalls im Raumanzug zu den beiden stößt. Ihre Schwester, die Bomberpilotin hat Poe vertraut und sie wird ihn ebenso folgen. Als talentierte Technikerin sagt sie, dass der Peilsender vielleicht mit einer Sicherung, einem Sprengsatz oder ähnlichen ausgestattet sein könnte und sie darum von nutzen sein kann. Alle drei laufen im Anschluss an der Hülle der Raddus mit Hilfe von magnetischen Stiefeln. Auch BB-8, dessen ballförmiger Körper durch Magnetismus am Raumschiff haften bleibt leistet ihnen Beistand. Während sie der besagten Stelle jedoch immer näher kommen greift die erste Ordnung wieder an. Über ihren köpfen schwirren Raumschiffe und Laserstrahlen umher. Endlich angekommen findet der kleine Trupp jedoch keinen Peilsender, sondern ein Loch in der Panzerung in der sich ein Mynock eingenistet hat. Ihr erinnert euch, eines der fledermausähnlichen Wesen, dass sich in „Das Imperium schlägt zurück“ am Rasenden Falken festsaugten. Finn flucht und will mit seinen Blaster auf das Tier schießen, aber Rose hält ihn auf. Man sieht, dass der Mynock ein Nest hat und ein paar Jungtiere beschützt. Rose, Finn und Poe verscheuchen die Tiere ohne ihnen einen Schaden zuzufügen und beeilen sich zurück ins innere der Raddus zu kommen. Dort angekommen stellt Poe fest, dass Holdo die Transporter betanken lässt. Die Transporter haben keinerlei Waffen und keinen Hyperraumantrieb, argumentiert Poe. Wenn Holdo darin die Rebellen flüchten lässt wären sie der ersten Ordnung ausgeliefert. Poe zückt seinen Blaster und bedroht Holdo. Er könne dies nicht zulassen. Noch bevor er eine große Meuterei anzetteln kann trifft ihn ein Beteubungsschuss. Leia ist wieder aus dem Koma erwacht und hat Poe außer Gefecht gesetzt. Sie sagt, es gibt kein Ortungsgerät und keinen Spion. Ihr ist etwas bewusst geworden und es gibt nun keinen Grund mehr Geheimnisse zu haben.

Wieder zurück zu Rey, die sich von Chewie – ohne Porgs – im Falken zur Flotte der ersten Ordnung fliegen lässt. Rey sagt Chewbacca er soll in der Nähe bleiben und sie aufsammeln, wenn sie ihm ein Signal gibt. Damit steigt sie in die Rettungskapsel des Falken, lässt sich von der ersten Ordnung auflesen und Kylo nimmt sie in Gewahrsam. Wie auch im richtigen Film wird sie zum großen Anführer Snoke gebracht, der herrlich böse Monologe von sich gibt und einen auf Imperator 2.0 macht. Allerdings hätte ich noch ein paar kleine Ergänzungen zu seinen Ausführungen. Erstmal darf er irgendwann mal das hier vom Stapel lassen: „Jahrtausende geknechtet jenseits von allen bekannten Welten war ich, doch wie in dir erwachte die Macht in mir und wuchs und wuchs. Und als es so weit war, sollte ich der sein, der die Galaxie knechtet.“ Damit wird nochmal zumindest etwas mehr Kontext zu dieser Figur gegeben. Als nächstes wird der erste große Twist offenbart: Er schürte den Konflikt in Kylo Ren. Er Schuf die Verbindung zwischen Rey und Kylo. Und er nutzte ihn aus um die Widerstandsflotte immer wieder aufzuspüren. Kylo besitzt eine tiefe Verbindung zu seiner Mutter, und spürt ihre Präsenz, wenn auch unbewusst ständig. Wie eine Antenne nutzte Snoke seinen Schüler aus um den Widerstand zu finden. Darum verhinderte er es auch, dass Kylo auf seine Mutter schoss. Snoke führt seinen Monolog weiter, wie tief er in den Köpfen derer steckt, die sich ihm hingegeben haben. Nachdem sich Rey aber nicht bekehren lässt befielt Snoke Kylo Ren sie zu töten. Was wie in Rian Johnsons Version damit endet, dass Snoke halbiert wird und Kylo gemeinsam mit Rey im Tag-Team die Garde des großen Anführers bekämpfen.

Unterdessen hat auch Leia ihren Rebellen erklärt, dass sie der Grund ist weswegen die erste Ordnung es schafft immer den Widerstand aufzuspüren. Holdo erklärt den Plan, dass die Widerstandskämpfer auf den getarnten, kleinen Transportern auf einen nicht verzeichneten alten Rebellenstützpunkt auf dem Mineralplaneten Crait landen, während die großen Kreuzer noch so lange Hyperraumsprünge machen bis der Tank leer ist. Unterdessen können die Widerstandskämpfer vom Stützpunkt ein Hilfesignal an ihre Verbündeten absetzen. Der Plan wird auch so ausgeführt und die Transporter machen sich auf den Weg, während Leia und ein paar Druiden auf der Raddus zurückbleiben um die Flotte wegzulocken. Hier macht ihnen aber Militärgenie Hux einen Strich durch die Rechnung. Die nähe zum Planeten Crait macht Hux misstrauisch und er lässt in den Archiven prüfen ob in der Nähe während der Zeit des galaktischen Bürgerkriegs die Rebellen angriffe geflogen haben. Als dies bestätigt wird, durchschaut er den Plan von Holdo und schickt seine Sternenzerstörer auf einen Abfangkurs. Das Feuer wird auf die ungeschützten Transporter eröffnet, was Leia dazu veranlasst die Raddus direkt in die Schussbahn zwischen den Transportern und den Sternenzerstörern zu bringen. Die Raddus nimmt starken Schaden und Poe, Finn, Rose, Ackbar und Holdo sehen zu, wie das riesige Schiff mit Leia an Bord immer mehr in Stücke geschossen wird, die Transporter aber freie Bahn nach Crait haben. Wir machen nicht den Hyperraumrammangriff, wie im eigentlichen Film. Dieser ist zwar visuell sehr beeindruckend aber ich habe mehrere Probleme damit: Wenn ein Raumschiff mit einem Hyperraumkamikazeangriff so einfach mehrere gigantische Sternenkreuzer zerstören kann, wieso nutzen die Rebellen nicht ständig diese Angriffe? So verzweifelt wie die Rebellen in den bisherigen Filmen immer waren frage ich mich nun schon, wieso man nicht gegen einen der Todessterne dieses Manöver versuchte. In meiner Vorstellung würde man bei dieser Aktion einfach am Schutzschild des anderen Raumschiffs abprallen. Generell muss ich aber zugeben, dass die komplette Schutzschildtechnologie im Star Wars-Universum immer nur sehr vage und schwammig erklärt wurde – manchmal gibt es undurchdringliche Schilde, manchmal nicht, aber in „The last Jedi“ wird soviel über Schutzschilde gesprochen und was diese aushalten, dass man diesen Punkt nur schwer ignorieren kann. Ich möchte auch nicht Ramm-manöver in Filmen schlechtreden. Ich liebe sowas, aber wir hatten erst im letzten Star Wars Film, „Rogue One“ eine Schlacht, die durch ein Ramm-Manöver gewonnen wurde. Das verliert einfach etwas an Witz, wenn jeder zweite Film so endet. Ich umgehe dieses Problem. Leia stirbt den Heldentod, indem sie sich als Schild vor den Widerstand stellt. Sie schützt dass, was sie liebt, anstelle das zu vernichten was sie hasst. Da das einer der Leitsprüche des Films ist, ist dies sogar passend. Außerdem ist doch „Töte die Vergangenheit“ ein weiterer Slogan des Streifens. Vizeadmiral Holdo bleibt uns hingegen erhalten. Wieso den ganzen Film lang eine neue Figur etablieren, wenn man sie nicht in der Fortsetzung nutzen möchte? Leias Opfer würde von einem erzählerischen Standpunkt mehr Sinn machen und es wäre ein würdiger Heldentod für die Figur.

Kommen wir wieder zu Rey und Kylo. Nachdem die beiden die scharlachroten Krieger besiegt haben offenbart sich, dass Reys Eltern „niemand“ waren. Einfach nur unbedeutende Alkis. Das finde ich gut. Das Star Wars Universum muss kein inzestuöser Ort sein, an dem jeder der Nachfahre einer bereits etablierten Figur ist. Jede der Fantheorien war bescheuert und mit Kylo haben wir einen interessanten Erben der Skywalkerblutlinie.
Kylo und Rey befinden sich inzwischen in einer verzwickten Lage. Wird Rey Kylo bekehren? Wird Kylo Rey bekehren? Beschließen beide sich ihrer Vergangenheit zu entledigen und eigene Sache zu machen? Nein, beide bleiben auf der selben Seite wie zuvor, was für ähnliche Verhältnisse wie in der Originaltrilogie sorgt. Ich hätte mir eine radikalere Entscheidung erhofft, die das Star Wars-Franchise endlich auf wirklich neue Wege führen würde. Diese Chance wurde aber von Rian Johnson und Disney vertan. Auch wenn ich mir etwas anderes wünschen würde, werde ich Reys und Kylos Entscheidungen so beibehalten wie im Film, ansonsten könnte ich hier gleich ein völlig eigenes Drehbuch schreiben. Kylo würde bei mir, nachdem er Snoke getötet hat, jedoch sein volles, böses Potential erfüllen. Keine Unsicherheit mehr, die von Snoke genährt wurde, keine Kompromisse und keine unreifen Scherereien mehr. Kylo soll der neue Darth Vader sein? Gut, jetzt darf er so Badass sein. Rey und Kylo greifen beide nach Lukes alten Lichtschwert und zerreißen es in der Mitte. Beide werden in die gegenentsetzten Enden des Raumes geschleudert, als sich die Türen öffnen und Hux gemeinsam mit einem Trupp Soldaten den Thronraum betritt. Kylo wird dadurch abgelenkt und Rey kann mit Snokes persönlicher Rettungskapsel entwischen. Hux ist verständlicherweise verwirrt was geschehen ist. Aber Kylo bezieht umgehend seine neue Position als Oberster Anführer und lässt dies auch Hux spüren. Er befördert Hux zum Befehlshaber über alle Flotten der ersten Ordnung.

Das Vakuum, das Snoke als Bösewicht der Reihe hinterlässt muss gefüllt werden. In „Die letzten Jedi“ wird dies nicht erreicht. Hux ist eine Witzfigur und Kylo immer noch ein unsicherer Jungspund. Ich würde Hux zum Strategen machen, inspiriert von der Romanfigur Thrawn, der den eingefleischten Star Wars Fans sicherlich ein Begriff ist. Und Kylos weg zur dunklen Seite müsste auch vollkommen abgeschlossen sein um die Rolle als Antagonist befriedigend zu erfüllen.

Hux erläutert, dass die Rebellen sich auf Crait verkriechen und dass die Raddus standhaft das Feuer der Sternenzerstörer abfängt. Snoke hatte ihm Befehl erteilt die Raddus nur dann zerstören zu dürfen, wenn sicher ist, dass mit dem Flaggschiff der komplette Widerstand zerschlagen wird. Kylo Ren versteht, dass dieser Befehl gegeben wurde, damit Snoke über Leia den Widerstand aufspüren kann. Er wendet sich an General Hux ordert die Zerstörung der Raddus, und damit wissentlich den Tod seiner Mutter an. Während Leia auf der Brücke sitzt und um sie herum alles zerstört wird hört sie noch einmal Lukes Stimme, der sich entschuldigt sie allein gelassen zu haben.

Der Widerstand befindet sich gerade dabei sich in die riesigen Höhlen Craits zurückzuziehen, als sie am Himmel sehen, wie die Raddus zerstört wird. Verstecken können sie sich nicht mehr, also bleibt ihnen nur noch einen Hilferuf abzusetzen und standhaft abzuwarten. Um zu zeigen, dass Rose auch nützlich sein kann, beginnt sie die uralten Geschütze zu reparieren. Hux und Kylo bereiten derweil einen Bodenangriff vor. Das riesige Tor können sie zwar von ihren Raumschiffen aus dem Orbit heraus zerballern, aber die Mienen und Höhlen von Crait sind so riesig und weitläufig, dass man in sie eindringen muss um den Widerstand auszumerzen. Es werden direkt vor dem riesigen, zerstörten Tor, das in meiner Version deutlich breiter ausfallen würde die AT-AT-Geher abgeladen. Die Rebellen verschanzen sich tiefer in der Höhle während über den Köpfen der Kämpfenden der Rasende Falke mit Rey und Chewie an Bord die Tie-Fighter in eine Luftschlacht verwickelt.

Drei AT-ATs stampfen in die gigantische Höhle und zu ihren Füßen schreitet eine Legion an Sturmtruppen herein. Beide Seiten stehen sich gegenüber und die erste Ordnung bereitet sich darauf vor die Rebellion auszulöschen als plötzlich lauter Krach aus dem hinteren Bereich der Mine zu hören ist. Schwere Stahltore platzen aus ihren Angeln und aus dem Rauch schreitet Luke Skywalker. Die Sturmtruppen legen ihre Blaster an und im mittleren der drei AT-ATs sieht man Kylo Ren, der den Angriff persönlich leitet. Er befiehlt zu feuern, aber mit einer Handbewegung von Luke fliegen den Soldaten die Gewehre aus der Hand. Die Geschütze an einem AT-AT werden wie von einer riesigen Faust zerquetscht. Dem anderen Geher zerbricht das Kniegelenk und er sackt langsam zusammen. Keiner der Soldaten auf beiden Seiten wird dabei getötet. Es herrscht stille, bis Luke das Wort erhebt und Kylo auffordert es allein zwischen ihnen auszumachen. Dann zündet er sein grünes Lichtschwert. Kylo bleibt ruhig, kneift die Augen zusammen, zischt ein paar kurze Befehle und verlässt den AT-AT und stellt sich Luke. Kylo redet auf Luke ein, er habe Snoke niedergestreckt, er sei nun der, der die ganze Galaxie beherrschen werde und er wird nun mit Luke, der ihn in Gedanken verraten hat und all seinen Anhängern vom Widerstand aufräumen. Er greift an und obwohl Luke den Schwertschlägen geschickt ausweicht wird klar, dass Kylo ihm überlegen ist. Während beide kämpfen hören die Rebellen vertraute Pfeifgeräusche. R2D2 rollt in die Höhle und führt Finn, Poe und den restlichen Widerstand durch die Tunnel zu einem Hangar, dessen Tor aussieht, als wäre es nach außen aufgebrochen worden. In der Mitte steht Lukes alter X-Wing, der rasende Falke und ein drittes Schiff. Rey läuft durch die flüchtenden Widerstandskämpfer bis sie Finn sieht und ihn umarmt. Über seine Schultern sieht sie Luke und Kylo kämpfen. Luke wirft Rey einen traurigen Blick zu und weißt sie an mit den anderen zu verschwinden. Er bleibt hier. Die Sturmtruppen sehen, wie ihre Feinde flüchten, lesen ihre Gewehre wieder auf und beginnen auf diese zu Feuern und ihnen nachzusetzen. Als die Widerstandskämpfer alle den Hauptraum der Höhle verlassen haben nutzt Luke die Macht und verschließt mit Felsen den Weg. Die Sturmtruppen bleiben rapide stehen. Luke wendet sich nun zum großen Tor und hier hebt sich der Boden und verschließt diesen Ausgang ebenfalls.

Die Rebellen beginnen die Raumschiffe zu besteigen, wobei Finn fragt wem das unbekannte Schiff gehört. In der sich öffnenden Laderampe steht Lando Calrissian, der NATÜRLICH zur Hilfe kommt. Er sucht die hereinströmenden Rebellen nach Leia ab. Nien Nunb, der Alien, der mit Lando gemeinsam den Angriff auf den zweiten Todesstern in Rückkehr der Jediritter flog begrüßt Lando herzlich, aber ein trauriges Kopfschütteln verrät Lando, dass Leia gestorben ist. Rey teilt der Gruppe mit, dass Luke zurückbleiben wird, worauf Ackbar Poe anblickt, ihn wieder zum Commander befördert und ihm befiehlt das zu tun was er am besten kann, worauf Poe in den X-Wing steigt. Die Schiffe starten und können nach kurzem Scharmützel mit den Tie-Fightern entkommen. Hux ist nicht erfreut darüber, dass einige Widerständler entkommen, verbucht dies allerdings als Sieg. Was soll dieser mickrige Haufen noch ausrichten? Wenn der Oberste Anführer Snoke wieder an Bord ist, werden sie aufbrechen um seine Amtsübername zu verkünden und beginnen die restlichen wichtigen Welten zu erobern. Er ordnet an, dass die Knights of Ren und Captain Phasma kontaktiert werden sollen und mit der jagt auf die letzten Splittergruppen des Widerstands machen sollen, während sich das große Militär der ersten Ordnung mit den wichtigeren Problemen auseinandersetzt.

Luke und Kylo stehen sich in der Höhle immer noch gegenüber. Das einzige was die Szene beleuchtet sind die Lichtschwerter der beiden. Man sieht, wie sich langsam ein Ring aus dutzenden Sturmtruppen um die beiden bildet. Luke schaltet sein Lichtschwert aus und alles wird in das rote Licht von Kylos Schwert getaucht. Luke sagt: „Ich werde bei dir sein. Immer.“ und Kylo streckt ihn mit einem Schlag seines Schwertes nieder. Er deaktiviert es und die Szene ist vollkommen dunkel. Bei mir stirbt Luke auch, aber er kommt wirklich nach Crait und projiziert sich nicht nur dorthin. Generell habe ich nicht wirklich etwas gegen die Projektion per se, aber es ist unbefriedigend, dass Luke stirbt, ohne überhaupt persönlich anwesend zu sein. Ihm einen letzten großen Heldenmoment zu geben ist viel kraftvoller.

In der letzten Szene sieht man wie die Widerstandskämpfer am Ortsrand eines kleinen Umschlagplatzes ihr Lager aufschlagen. Die Raumschiffe werden ab- und beladen und es herrscht beschäftigtes Treiben. Die Kamera schwenkt durch das improvisierte Lager. Lando, Nien Nunb und Chewie unterhalten sich – vermutlich über Leia, Luke und Han, Finn und Rey reben über das, was in den letzten Monaten geschah und Rose und Poe schrauben gemeinsam anLukes alten X-Wing rum um ihn wieder auf Vordermann zu bringen. Zu Letzt sieht man eine kleine Gruppe von Ortsansässigen und Durchreisenden Menschen und Aliens, die sich um R2D2 und BB-8 versammeln und gespannt auf eine Projektion der beiden Starren. Was man sieht ist wie Luke Skywalker sich mit einem Lichtschwert in der Hand der ersten Ordnung stellt. Ein kleiner junge hält eine rote Kreide in der Hand und man sieht wie er das Symbol der Rebellen auf eine Wand malt.

ENDE

Okay, das war mit Abstand das längste was ich jemals für meine Seite geschrieben habe. Um ehrlich zu sein ist es viel zu lang, und wenn irgendjemand genügend Interesse an meiner Fassung von „Die letzten Jedi“ hatte um dies alles zu lesen, möchte ich mich hierfür bedanken und denjenigen psychologische Hilfe empfehlen. ;) Was haltet ihr von meiner Variante des Films? Was würdet ihr anders machen? Oder gefällt euch der Film so wie er war? Wie ihr sicherlich gemerkt hat beschäftigt mich dieses Thema sehr, also freue ich mich auf jede Meinung zu dem Streifen!

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