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Apr 08

“THE TERMINATOR” Review

Terminator CoverDieses Jahr wird, ob wir wollen oder nicht ein fünfter Terminatorfilm ins Kino kommen. Wir können hoffen, dass er möglichst gut wird, aber ich habe da so meine berechtigten Bedenken. Wie auch immer, es bietet sich doch hervorragend an einen Blick zurück zu riskieren, und sich die bisherigen Filme der Reihe, einen nach den anderen vorzuknöpfen.

Starten wir natürlich bei dem ersten Teil von 84, der nicht nur für den Darsteller des Terminators, Arnold Schwarzenegger, sondern auch für Regisseur James Cameron der große Durchbruch war. Erstmal ein kleiner Überblick über die Handlung:

Die Zukunft ist wie so oft im Film richtig bescheiden. Nach dem Atomkrieg, der vom Supercomputer Skynet angezettelt wurde, übernehmen die Maschinen die Herrschaft. Die wenigen übriggebliebenen Menschen kämpfen unter der Führung von John Connor gegen die Roboter. Doch deren finale Schlacht findet nicht in dieser nicht all zu fernen Zukunft statt, sondern in der Gegenwart… naja, in der Vergangenheit. Ein Terminator, eine als Mensch getarnte Tötungsmaschine wird in die düsteren Achtziger gesendet um dort Sarah Connor um zu bringen, bevor diese ihren Sohn und zukünftigen Anführer des menschlichen Widerstandes zur Welt bringt. Doch John Connor selbst ist nich doof und will sich nicht einfach aus der Geschichte radieren lassen will – er schickt seinen besten und loyalsten Mann, Kyle Reese ebenfalls in diese Zeit um seine Mutter vor dem Killerroboter zu beschützen.

Mit Terminator hat der aus den untiefen des B-Moviekinos stammende James Cameron einen Klassiker geschaffen, ohne den unsere Filmlandschaft heute deutlich anders aussehen würde. Im Prinzip haben wir es auf gewisse Weise mit einem Slasherfilm ala „Freitag der 13te“ oder „Halloween“ zu tun, der jedoch durch seinen düsteren Science-Fiction-Anstrich und die Zeitreisegeschichte deutlich an Reiz gewinnt. Cameron hat das Drehbuch selbst geschrieben und bei seinem Versuch das Skript mit ihm als Regisseur einem Filmstudio zu verkaufen biss er einige male auf Granit. Nur mit seinem, wie bereits erwähnten B-Moviehintergrund schaffte es Cameron mit einem läppischen Budget von 6,4 Millionen Dollar so einen Sci-Fi-Film zu stemmen. Was Terminator so gut macht ist dieser brutale, rauhe Ton kombiniert mit James Camerons Geschick eine Geschichte kompakt und spannend zu stricken – Viel starke Action, aber eben auch genügend Tiefgang um aus der Masse herauszustechen. Über Arnold als Schauspieler kann man sagen was man will, aber den Terminator hat er einfach drauf – Doch leider leidet der Ruf dieses Klassikers oft an den zweifelhaften Ruf von Arnie, dessen Karriere so viele Hirn-aus-Action-an-Filme hervorbrachte, dass oft auch der Terminator über über diesen Kamm geschert wird. Zu unrecht, wie ich finde – Terminator ist 80s Sci-Fi-Action per excellence!

8 von 10 Pistolen mit Laserzielvisir

James Cameron, Arnold Schwarzenegger, Zeitreisen und Roboter. Die Jagd auf Sarah Connor ist ein spannendes Stück Kinogeschichte, dass den Weg für Filme wie Titanic und Avatar, aber auch Robocop und Expendables ebnete. Es griff sich das Grundkonzept eines Horrofilms und würzte ordentlich mit Science Fiction und Filmnoir nach. Jeder sollte sich den Streifen mal ansehen.

PS: Ihr habt euch nicht auf dem Titelbild verguckt – Ich hab den Soundtrack vom Terminator auf Schallplatte daheim^^

6 Pings

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