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Feb 06

“THE VALLEY OF GWANGI” Review

Valley of GwangiVerdammt, ich liebe Dinosaurier! Na gut, wer tut das nicht? Darum drängt sich mir die Frage auf wieso es so wenige gute Filme mit Dinosauriern gibt. Abgesehen.von den Jurassic Park Filmen muss man sich schon gründlich umsehen um etwas qualitativ hochwertiges zu finden (also nicht so etwas wie die Carnosaurus-Streifen). Um euch die Suche zu erleichtern, möchte ich euch einen, zwar etwas in die Tage gekommenen aber immer noch unterhaltsamen Dinofilm ans Herz legen, der viel zu oft vergessen wird! “The Valley of Gwangi” ist bei uns unter den Titeln “Gwangi’s Rache” und “Die Rache der Dinosaurier” bekannt und vereint Dinofilm mit Western. Ihr habt richtig gehört. Wie das funktioniert? Lest am besten zu erste einmal meine kurze Plotzusammenfassung:

 

T. J. ist die gutaussehende Besitzerin einer umherziehenden Rodeoshow, mit der sie eher schlecht als recht verdient. Doch sie hat ein As im Ärmel: Ein winziges Pferd, kaum größer als eine Katze soll als Attraktion wieder Zuschauer anlocken. Zur selben Zeit taucht auch Tuck Kirby, T.J.’s ehemaliger Verlobter auf und schlägt ihr vor die Rodeoshow abzukaufen, doch da spielt sie nicht mit. Ein Paläontologe namens Bromley kommt hinter das Geheimnis des Minipferdes, bei dem es sich eigentlich um eine längst ausgestorbene Spezies handelt. Er lässt das Pferdchen stehlen damit er es freilassen kann und so herauszufinden kann wo es herstammt. Die angefressene Rodeotruppe inklusive T.J. und Tuck sind ihm auf den Fersen und stoßen so auf eine vergessene Welt, ein abgeschiedenes Tal in dem neben den prähistorischen Pferd auch noch aller Hand lila Dinosaurier ihr Unwesen treiben, darunter auch ein schrecklicher Allosaurus!

“Valley of Gwangi” ist ein Fest für den inneren 10-Jährigen in uns. Wir haben mit den Cowboys, dem alten Paläontoloieprofessor, einer gruseligen Zigeunerfrau und dem jungen frechen Pepe jede Menge interessante Figuren und natürlich einige Dinosaurier, die von den Cowboys bekämpft werden und sich gegenseitig fressen. Der eigentliche Star des Films ist der Allosaurus Gwangi und dass liegt hauptsächlich daran, dass Ray Harryhausen für die Effekte verantwortlich war. Ray Harryhausen war der König der Monstermacher und der Stop-Motion-Animation. Er hat bei Willis O’Brien, dem Schöpfer von King Kong gelernt und in den folgenden 60 Jahren dessen Techniken verbessert und perfektioniert. Der 2013 verstorbene Special-Effekt-Pionier hat mir einige der schönsten Kindheitserinnerungen geschenkt, wie ihr auch hier bei meinen Top 10 Ray Harryhausen Momenten nachlesen könnt. Er hat seinen Kreaturen auf wunderschöne Art Leben eingehaucht und die Dinosaurier aus “The Valley of Gwangi” sind da keine Ausnahme. Anders als z.B. Cowboy vs. Aliens weiß “Gwangi’s Rache” wer sein Publikum ist und dass sind eindeutig Kinder, und kindgebliebene Erwachsene, die sich gerne so ein fantastisches Märchen ansehen. Vielleicht trage ich etwas zu dick auf, denn der Film ist kein Meisterwerk, aber es ist schade, dass ihn so wenige kennen, obwohl er (ich weiß ich wiederhole mich) Cowboys UND Dinosaurier zusammenbringt.

Mein Fazit: 7 von 10 Eohippos

Der Film orientiert sich Story technisch schon stark “Die vergessene Welt” und “King Kong” aber dank dem Wild West Setting und dem Charme den der Streifen inne hat, schafft er es trotzdem frisch zu wirken und zu unterhalten. Jedem, der mit wohligen Gefühl an Filme wie „Kampf der Titanen“ oder einfach Dinosaurier mag sollte sich mal „Gwangi“ ansehen.