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Nov 11

“THOR: THE DARK KINGDOM” Review

Es ist wieder mal HAMMER-TIME! Mit “Thor: The Dark Kingdom” (im Original “Thor: The Dark World”, keine Ahnung, warum sie das in Deutschland ändern mussten) kommt nun nach Iron Man 3 der zweite Film von Marvels Phase 2 in die Kinos. Was der Donnergott und sein spitzbübischer Adoptiv-Bruder wohl diesmal so treiben?

Der Film schließt an die Ereignisse von “The Avengers” an, in dem Loki (Tom Hiddelston), nachdem er in New York für ordentlich Rabatz gesorgt hat in eine Sicherheitszelle in Asgard eingesperrt wird. Thor (Chris Hemsworth) versucht derweil den Frieden in den 9 Welten wieder herzustellen, wobei ihm aber entgeht, dass eine uralte Gefahr wieder erwacht. Malekith und seine Dunkelelfen tauchen wieder aus der Versenkung auf und wollen mit Hilfe des Äthers, einer ebenso alten, wie mächtigen Waffe, das Universum in vollste Dunkelheit tauchen, so wie es zur ihrer Zeit ihrer Herrschaft war. Inzwischen geistert Thors sterbliche Geliebte Jane (Natalie Portman) in London herum und stolpert mit ihrem Sidekick Darcy (Kat Dennings) über ein paar erstaunliche (an das Videospiel ‘Portal’ erinnernde Phänomene, durch die Thor veranlasst wird Jane nach Asgard zu holen. Im Laufe des Films wird unser Hammerschwinger auch noch dazu gezwungen Loki zu befreien und ihn um Hilfe zu bitten, damit er das Universum vor Malekiths düsteren Machenschaften schützen kann!

Anders als der erste Thor-Film, in dem der Titelheld wenig zu tun hatte und sich seine donnernden Auftritte auf den Anfang und das Finale beschränkten ist in der Fortsetzung um einiges mehr los! Wir sehen einige der 9 Welten und werden mit vielen unterschiedlichen Alienrassen konfrontiert. Auch Asgard, das im Erstling anscheinend nur aus einem Thronsaal bestand wirkt nun viel größer und lebendiger. Manch einen mag das zu abgefahren werden, aber diese Sci-Fi-Fantasy-Welt, die aussieht wie eine Mixtur aus STAR WARS und Der Herr der Ringe hat einen eigenen Reiz und erweitert das Marvel-Filmuniversum im galaktischen Sektor gewaltig. Manches mag etwas kitschig wirken, aber meist überzeugt einem das Gezeigte. Das ganze Setting wirkt etwas realer und dreckiger als in “Thor” und es gibt ein paar überraschend dramatische Momente und einige starke Frauen was wir wohl Regisseur Alan Taylor verdanken, der z.B. auch an der Serie “Game of Thrones” arbeitet. Malekith und seine Dunkelelfen sind zwar cool designt (vor allem diese weißen, gruseligen Masken) aber prinzipiell sind sie als Bösewichte und ihr Plan sehr klischeehaft und austauschbar – die interessantere Dynamik liegt wieder im ungleichen Geschwisterpaar Thor und Loki. Mit Portman als Thors Liebschaft Jane kann ich mich zwar immer noch nicht hundert prozentig anfreunden, allein schon darum weil sie mir etwas zusehr die Damsel in Distress ist, aber sie hat ja Kat Dennings als Darcy wieder dabei, deren Auftritte immer für ein paar Lacher sorgen. Hemsworth und Hiddelston machen ihren Job als zankende Götterbrüder wieder mal exzellent und bilden trotz drohender Apokalypse und Liebschaften das Zentrum des Films. Das Finale ist schön gemacht und spart nicht mit wechselnden Lokations, Humor und Spannung.


 

Mein Fazit: 6,5 von 10 teleportierten Schuhen

“Thor: The Dark Kingdom” ist weit davon entfernt ein perfekter Film zu sein, aber er hat coole Settings, viel Action und eine Prise Humor. Es macht Spaß das neue Kapitel der Marvelfilme anzusehen und man bekommt Lust auf die nächsten Streifen rund um die Avengerstruppe! Ich, für meinen Teil ging deutlich zufriedener beim Donnergott aus dem Kino als z.B. beim letzten Abenteuer des Eisenmannes, was nicht heißen soll, dass dessen Film schlechter war, sondern dass Thor einfach meine Erwartungen erfüllt hat und so war wie ich es mir erhoffte.

3 Pings

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