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Aug 13

Top 5 Der Kämpfe gegen Spinnen

Acht Augen, Acht Beine, behaart, giftig, ekelig, unheimlich … Spinnen! Buuuhhhaaaa! Ja, die kleinen Krabbler sind keine Schönheiten – sie sind faszinierend, aber wirklich keine Schönheiten. Außerdem hat jede Frau Angst vor ihnen und die meisten Männer auch! Ihr habt zumindest einen Heidenrespekt vor ihnen, Jungs aber verbergt es vor den Mädls um als großer Held mit dem Schwert … Äh… Der Zeitung in der Hand los zu ziehen um das kleine Monstrum, dass in der Badewanne festsitzt zu erschlagen und somit die holde Maid aus ihrer schweren Not zu erretten! Jeder kennt diese Situation, die einem mit diesen (inzwischen) irrationalen Uhrängsten konfrontiert! Bestimmt liegt es daran, dass die Spinne eines der klischeehaftesten Horrormonstern ist! Öfters werden sie einfach in riesenhafter Größe dargestellt, in unzählbarer Masse, oder mit tödlichen Gift! Was also in der vorherigen Badewannenszene mit einem bis zwei Schlägen mit der Zeitung endet wird meist im Film zur Schlacht mit epischen Ausmaßen! Deswegen kommen hier meine Top 5 der Kämpfe gegen Spinnen!

5. Arac Attack
Arac Attack aus dem Jahre 2002, oder Eight legged freaks wie er im Original heißt ist im Prinzip nur eine Homage an die alten Horrorfilme der 50s – Demnach werden auch viele Anspielung an die große Zeit, der großen Krabbelmonster gemacht! Um über die besten Kämpfe zu sprechen bin ich dazu gezwungen grob zu Spoilern! Also werd ich immer erstmal Spoileralarm geben!

Am Ende kommt es zu einer netten Verfolgungsjagd mit der fiesesten und größten der unzähligen Spinnen. In einer alten Mine in der das Nest der Megaspinne liegt gibt es eine vom Hauptcharakter erzeugte Gasexplosion. Daraufhin düst der Held zusammen mit ner alten Frau auf einem Motocross durch die Höhle – gefolgt von einer riesigen CGI-Spinne und einem ebenso großen Feuerball! Das erinnert insgesamt etwas an „rasender Falke fliegt aus explodierenden Todesstern raus“ … eigentlich eine schöne Sache… nicht weltbewegend, aber immerhin eine schöne Sache ;)

 

4. Tarantula

 

Die wahrscheinlich klassischste aller Riesenspinnen! Jack Arnold hat 1955 diesen Horror über die Leinwand gejagt! Was will man sagen über einen Kult-B-Movie mit einer mehrere Stockwerke hohen Tarantel? Also nach dem Kühe, Farmer und Häuser der großen haarigen Lady zum opfer vielen macht sie sich auf den Weg zur Stadt. Und dort wird sie (Spoileralarm) von niemand geringeres als Clint Eastwood um die Ecke gebracht! Jaaaaa – als die Bevölkerung die Spinne weder mit Gewehren noch mit TNT habhaft werden kann, wird das Militär eingeschaltet und es wird eine Bomberstaffel losgeschickt mit Clint Eastwood als Pilot – Ja, Clint Eastwood kommt keine 5 Minuten vor Ende das erste mal ins Bild und er killt die Bestie mit Napalm … Clint Eastwood – Riesenspinne – Napalm …. ja, mann!

 

3. Herr der Ringe – die zwei Türme

 

Wenn ich die Top 5 der hässlichsten Spinnen der Filmgeschichte kühren würde, wäre Kankra aus Herr der Ringe sicherlich auf Platz 1, aber hier geht es ausschließlich um den Kampf gegen den 8-beinigen Kollegen und der war hier auch wirklich eine Augenweide! Nicht nur, dass (Spoileralarm) Sam das erste mal wirklich zeigt was in ihm steckt – Nein! – Frodo wird auch noch schwer verletzt also vergiftet. Ich glaub nicht, dass ich groß über diesen Fight reden muss, denn Herr der Ringe hat vermutlich jeder schonmal gesehen, oder? ;)

Trotzdem hier ist ein Link zum Video:
Sam vs Kankra

2. Arachnophobia

 

In Arachnophobia hat es Jeff Daniels (bekannt aus “Dumm und Dümmer”, “Speed” und “101 Dalmatiner”) alias Dr. Jenning nicht mit einer großen, sondern mit vielen kleinen, äußerst giftigen und aggressiven Spinnen zu tun. Durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle paart sich nämlich eine exotische, unbekannte Spinne aus dem venezuelanischen Urwald mit einer einheimischen Spinne des kleinen Dorfes in dem der Film spielt – die daraus hervorgehenden Kinder sind (wie bei den Killerbienen, die ja eine ähnliche Hintergrundgeschichte haben) richtige Mistviecher! Zum großen Showdown kommt es schließlich (Spoileralarm) als das ganze Haus der Familie Jennings von den kleinen Bastarden überrannt wird und Dr. Jennings in den Keller stürzt! Dort trifft er auf das Nest samt Mama und Papa der Brut. Was folgt ist ein Kampf zwischen einem zusehens wahnsinniger werdenden Verletzten und einer Handgroßen Spinne, in der Sicherungskästen, Weinflaschen und -regale, Feuer und Nägel in einem rasannten Tempo hin und herfliegen – sehr geil!

 

Die unglaubliche Geschichte des Mr C.

 

Platz eins geht an den Kampf zwischen Mr. C und einer völlig banalen Hausspinne! Was sich jetzt hier erstmal recht lahm anhört wird erst durch die Umstände denen Scott Carey unterliegt spannend. Denn dieser schrumpft unaufhörlich. (Spoileralarm) In der zweiten Hälfte des Films hat er gerademal noch eine (geschätzte) Größe von 1 cm und lebt unter “Robinson Crusoe”-ähnlichen Verhältnissen im Keller. Er ist auf sich gestellt, da jeder bereits glaubt dass er tot ist, aber hilfe könnte er wirklich gebrauchen, denn er steht auf dem Speiseplan des erfolgreichsten Jäger dieser Territorium – der Spinne! Zuerst flüchtet Scott noch vor der Bestie, aber irgendwann sieht er ein, dass er sich der Spinne stellen muss um überleben zu können. Mit einer Stecknadel bewaffnet und einem Enterhaken im Gepäck stellt er sich dem Koloss! (der zwar von einer Tarantel gespielt wird, aber auch nur so groß sein soll wie ein Zwei Euro Stück) “Die unglaubliche Geschichte des Mr. C” oder “The incredible shrinking man” kann ich echt jedem ans Herzen legen, da hier nicht nur klasse Action und Spannung geboten ist, sondern auch das Drama um diesen Mann, der immer weiter schrumpft und dies durch nichts verhindern kann. Allein die psychologische Entwicklung von Scott (die hauptsächlich in der ersten Hälfte behandelt wird) ist schon eine Auszeichnung wert – und desswegen wird er auch der erste Film sein über den ich in meiner bald startenden Kolumne “It don’t matter if your Black AND White” (Reviews über Schwarz-Weißfilme) schreibe! Freut euch darauf!

 

Löbliche Erwähnung:

Angriff der Mörderspinnen

Eigentlich “Kingdom of the Spiders” spielt wie fast jeder Spinnenhorrorfilm in einer Kleinstadt am Rande zur freiern Wildbahn. Was diesen Film ausmacht sind A die unzähligen echten Vogelspinnen, die in diesen Film verwendet wurden (also wirklich, wirklich viele) und B der Hauptdarsteller. Der ist nämlich kein geringerer als William “Captian James T. Kirk” Shatner! Da ich ja hier über die Kämpfe gegen Spinnen schreibe fällt dieser durch das Raster, denn (Spoileralarm) soetwas wie einen Showdown hat der Fim nicht. Trotzdem haben wir hier einige (zumindest für Arachnophobiker) ziemlich abgefahrene Szenen z.B. Einen Shatner übersäht mit gut 10 bis 20 Vogelspinnen (davon der Großteil noch lebendig!). Das Ende wir nach meinen Recherchen genauso geliebt, wie gehasst, denn es gibt kein happy end! Ja, tatsächlich gewinnen hier die Spinnen! Die komplette Stadt wird von einer Armee Spinnen angegriffen und die Hauptcharaktere können sich in einem Haus verschanzen. Nachdem sie es die ganze nacht geschafft haben zu überleben und am nächsten Morgen einen vorsichtigen Blick aus dem Fenster wagen stellen sie mit entsetzen fest, dass die gesamte Umgebung – soweit das Auge reicht von Spinnennetzen überzogen ist – also kein Happy End ;)

 

Was ist eure Meinung? Schreib sie einfach als Kommentar nieder ;)

2 Kommentare

  1. Pit

    Hey, schöner Bericht aber dir Szene aus Herr der Ringe ist aus Die Rückkehr des Königs undnicht aus den Zwei Türmen :D

    1. Christian Deglmann

      Danke! Danke!
      Ja, da hat sich wohl mein Erzfeind der Fehlerteufel eingeschlichen^^
      Aber in den Büchern kams in “Die Zwei Türme” vor … nur um meine Ehre etwas zu verteidigen XD

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